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3P KENNENLERNEN

Die Geschichte eines Menschen zu erzählen, der für viele Jugendliche und viele Paare so wichtig war, ist nicht leicht. Besonders dann, wenn wie bei Padre Puglisi umfangreiche Bildung mit größter Bescheidenheit und Demut einhergegangen ist.

Auf der Seite “Kurzfassung seiner Lebensgeschichte” finden sich die wichtigsten Angaben zu seiner Person. Aber nun lernt ihr Padre Puglisi von einer anderen Seite kennen. An dieser Stelle sammeln wir seine geistreichen Aussprüche und Bemerkungen, Geschichten und Anekdoten, nach Angaben von denen, die ihn gekannt haben.

Wenn auch ihr etwas dazu beitragen könnt, teilt es uns mit.

Als er das erste Mal unsere Klasse betrat, trug er einen leeren Karton unter dem Arm. Im Durcheinander, das in der Klasse herrschte, stellte er ihn ganz ruhig auf den Boden und während wir ihn, still geworden, anschauten, stampfte er mit dem Fuß auf den Karton.

“Habt ihr verstanden was ich bin?” fragte er.

“Ein Störenfried” meinte er lächelnd. (Das italienische Wort für Störenfried ist “rompiscatole” wörtlich übersetzt ungefähr “einer der Schachteln zerstört“).

Jemand nannte ihn ehrerbietig: “Monsignore” und er antwortete prompt: “Monsignore kannst du zu deinem Vater sagen”.

Einen Satz von Weil wiederholte er oft:

“Christus ist die Wahrheit. Entfernt man sich von Christus, entfernt man sich von der Wahrheit und man wird nicht weit kommen, ehe man nicht zurück zu ihm findet”.

Man sagt, dass das Martyrium die Krönung des Lebens sei, das in heldenhafter Ausübung der göttlichen Tugenden gelebt wurde. Das gilt auch für Padre Pino Puglisi.

In Baida, wo er eine bekennende Gemeinschaft leitete, konnte er eines Abends nicht das Haus, in dem er wohnte, betreten. Er läutete, aber niemand öffnete ihm. Daher beschloss er einfach in seinem Kleinwagen zu übernachten. Ebenfalls ein Zeichen für sein bescheidenes Leben, so wie Jesus arm und bescheiden lebte, obwohl er Gottes Sohn war.

Am nächsten Morgen machte er niemanden Vorwürfe, er beschwerte sich nicht. Er fuhr mit seinem Auto in Richtung Stadt, um - wie jeden Tag - in seiner Eigenschaft als Priester und Lehrer sein Bestes für andere zu geben.

An ihn erinnern mich:

Seine Hände, zu groß für seine kleine Statur, der sanfte Ton seiner Stimme, der aber gelegentlich ernst und entschieden werden konnte, seine umfangreiche humanistische und wissenschaftliche Bildung und seine Gewohnheit, uns am Ende des Schuljahres auf ein Eis einzuladen; einer besonders netten Geste, mit der er die herzliche Beziehung zwischen ihm und uns festigen wollte. Es war die Geste eines Vaters, der seinen Kindern seine Zuneigung zeigt.

Danke Padre Pino für das Eis!

Danke Padre Pino für das Beispiel, das du uns mit deinem Leben und deinem Tod gegeben hast. Du hast uns gezeigt, dass es auf Erden hin und wieder jemanden gibt, der in Übereinstimmung mit dem Evangelium lebt.

 

 

3P in foto...

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